Rafting im Kanupark Markleeberg

von Nico, 21. Juli 2012

René, Manu und Nico hatten sich zu ihren 30. Geburtstagen ein Training der besonderen Art gewünscht und sollten es am 01.07. nun endlich erhalten. Eine ganze Drachenbootfüllung mit Daisy´s machte sich auf in den Kanupark Markleeberg.

Kaum waren alle angekommen, ging es auch schon zum Klamotten Fassen und Umziehen. Jeder bekam einen tollen hautengen Neoprenanzug, Schuhe, Helm und Schwimmweste. Schon das Anziehen war ein Spaß. Nachdem wir auf zwei Boote verteilt waren, erhielten wir noch eine ordentliche Einweisung. Spätestens jetzt sollte jeder von uns wissen wie man ein Paddel richtig hält.

Gerold, Susi, Alex, Anke, René, Rico, Robin, Lutz und Sven stellten eine Bootsbesatzung. Jörn, Falko, Peggy, Uli, Tim, Manu und Nico paddelten mit Ihrem Guide Matthias im zweiten Boot.   Nach dem Trockenunterricht folgte noch eine kurze praktische Mann-über-Bord-Rettungsübung. Und dann ging es auch schon los. Mit Hilfe einer Schlauchbootrolltreppe fuhren wir zum Streckenstart und stürzten uns in die Fluten. Nach der ersten Eingewöhnungsrunde wurde in jeder Runde etwas Neues ausprobiert. Vorwärts, rückwärts, kreiseln, flippen alles war dabei. Bei der Kehre in der Streckenmitte durfte jedes Boot einmal flippen. Dazu wurden die Paddel an Land gelegt und alle Paddler mussten sich ganz an das hintere Bootsende setzen. Nur der Guide blieb als Gegengewicht vorn. Kaum waren alle platziert, stießen wir uns vom Rand weg mitten in einen Strudel. In dem Moment als der Guide absprang, flippten wir auch schon. Da das Gewicht nun voll auf dem Heck lag, schnellte der Bug nach oben. Einen Überschlag schafften wir so zwar nicht, aber im Wasser landeten wir trotzdem alle.

Das kleinere Boot schaffte es dann auch noch mal im zweiten Streckenabschnitt zu kentern. Ungeplant purzelte der Größte Teil von uns ins raue Wasser. So ging es für uns von einem Strudel zum nächsten bis ganz hinunter zum Ruhebecken. Nach einer kurzen Bestandsaufnahme (und nachdem wir alle Paddel wieder eingesammelt hatten) mussten wir Uli zu einer kurzen Notversorgung an Land schicken. Sie hatte sich den Ellenbogen aufgeschlagen. Doch schon eine Runde später war sie wieder mit dabei.

Nach einer Stunde war der Spaß zu Ende. Beate und Paul hatten uns kräftig angefeuert und fleißig Fotos gemacht. Nach einer kurzen Stärkung ging es noch einmal an den Strand. Während eines Picknicks nutzen Alex, Paul, Gerold und Nico die Chance zu einem kurzen Bad im Markleeberger See bevor es wieder nach Hause ging.

Es war für alle ein Riesenspaß, der hoffentlich irgendwann einmal eine Wiederholung erlebt.

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