Ausflug ins Ungewisse

von Nico, 04. Juli 2009

Nachdem unser sehr aktiver Monat Mai und der Hafencup die Paddellust beim Daisy-Team wieder geweckt hatten, wagten wir uns auf unbekanntes Terrain.

Nun schon zum 6. mal wurde an der Talsperre Malter, nicht zu verwechseln mit dem Mittelmeerkleinstaat Malta, ein Drachenboot-Fest ausgerichtet. Einige von uns hatten vor Jahren als Gaststarter und auch Sieger von einer schönen Veranstaltung berichtet.

Die Organisation und Vorbereitung lief nach dem Motto mit minimalem Aufwand zum Erfolg. Was die Versorgung anbelangt ging die Taktik auch auf, aber beim sportlichen eher nicht, aber dazu später.

Unsere auf die Minute genau geplante Anfahrt der gesamten Mannschaft am Samstagmorgen wurde durch so einen blöden Stau behindert. Deshalb war keiner zur Einweisung anwesend, was sofort den Unmut der Organisatoren auf uns zog. Die nebenbei gesagt, nicht besonders entspannt war.

Die Rahmenbedingungen und das Wetter waren für einen schönen Tag mit Freunden perfekt.

Nun zum Sportlichen. Unser erstes Rennen über 200 m im Fun-Open stand an. Wir sind mit Ersatztrommlerin Brit und weiteren 6 Frauen im Boot gestartet. Es passte nix zusammen. Wir waren nicht eingespielt und wurden Letzter. Die Daisy´s ließen ganz gegen Ihre Natur die Köpfe hängen und fingen an das Rennen zu analysieren. Nach ein zwei Bier wurde erstmal gebadet und mit neuem Mut ging es zum Hoffnungslauf. Der lief schon besser aber wir wurden nur zweiter und somit Letzter. Damit war nur noch das kleine Finale da um sportlich den Tag noch versöhnlich zu Ende zu bringen.

Mit gehörig Wut im Bauch und unserem Gastpaddler Thomas als Verstärkung ging es für uns an den Start und wir lieferten unser bestes Rennen ab. Das Boot lief und kam als Zweiter und damit Gesamt 5. von 6 Mannschaften ins Ziel. Wobei uns einige Zuschauer auch als Sieger dieses Rennens gesehen haben. Aber das war egal.

Kurz vor dem Rennen wäre es fast zum Abbruch der Regatta gekommen, weil immer wieder Beschwerden an der Org-Chef herangetragen wurden, dass die Boote nicht gleich sind und damit kein faires Rennen möglich wäre. Dies ist nach unserem Empfinden aber nicht der Fall gewesen.

Rekordverdächtig war die Geschwindigkeit in der die Rennen durchgezogen wurden. Wir waren zwischenzeitliche eine Stunde vor dem Zeitplan. Somit war bereits 15.30 Uhr alles vorbei. Weil in diesem Moment ein heftiges Gewitter aufzog, wurde schnell abgebaut und die Heimreise angetreten.

Insgesamt war der Ausflug ein schöner Tag und endete in einer sehr lustigen Grillfete im Hauptquartier.

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