Ferienlager in Magdelulu

von Nico, 29. Juli 2006

Am letzten Juli-Wochenende des heißesten Sommers seit 100 Jahren fiel die große Gruppe des Daisy-Kindergartens samt Muttis und Vatis im sonnigen Magdelulu ein um mal wieder große Erfolge feiern zu wollen...

Nach der Ankunft ging die übliche Prozedur los. Bier auf, Transporter auf, alles raus und erstmal verstreuen. Die kompetenten und zahlreichen Elektriker sicherten zunächst mit eigenem Stromkasten die Elektroversorgung für die Kühlschränke und den Rest des Zeltplatzes. Es wurde wie wild eine große Zeltbauaktionen gestartet, bei der alles aufgebaut wurde, was im Transporter zu finden war. Kaum stand ein Zelt, stand es schon wieder im Weg. Nach diversen Verlagerungen und Standortzuweisungen (Andre) war Bamboucha-Land aus dem Boden gestampft. Ein paar Bier und eine feurige Soljanka später zogen wir wetterbedingt ins große Festzelt, um uns die Zeit zu vertreiben, bis sich die letzten von Robbie Williams trennen konnten.

Der nächste Morgen begann sonnig und mit einem leckeren Frühstück. Die Zeit bis zum ersten Rennen, verbrachten wir damit, Bambocha-Land herauszuputzen. Wir pflanzten die Palmus Pappus und bauten die Cocktail-Bar auf. Unterbrochen wurde das Pimpen immer wieder durch das Ölen unserer trockenen Kehlen, um die ausgeliehene Brit im Boot der Strehlaer anzupeitschen. Nach langem Warten bis in die frühen Abendstunden, gingen wir nun endlich zu Wasser. Topfit und hellwach sowie gefrustet nahmen wir das 100-Meter-Finale in Angriff, um es in einer Rekordzeit zu gewinnen. An Land angekommen, wurden wir von den mittlerweile aus Riesa und Hannover herbeigeeilten Fangruppen frenetisch gefeiert.

Es folgten die 250-Meter-Rennen. Das erste davon bestritten wir für die von der Dopingkontrolle wegen zu hohen Hopfen-und-Malz-Anteils im Blut gesperrten Strehlaer in der Sportklasse. Mit den zusätzlichen Strehlaern Fangesängen im Rücken fuhren wir unsere beste 250-Meter-Zeit an diesem Tag. Dies bescherte uns immerhin einen hart umkämpften 5. Platz. Im Ziel angekommen wechselten wir schnell das Boot um unsere eigenen Rennen bis tief in die Nacht zu fahren. Nach Auswertung der Zielfotos wurde uns der 5. Platz zugesprochen. Nach schneller Stärkung rückten wir zur zweiten Disziplin, dem Feiern, unters legendäre Schleppdach aus. Wir nahmen den Pokal für den 1. Platz in Empfang und Gunther, Gisela und Oschgar a.k.a. Achim erhielten Familienzuwachs in Form eines Hasen. Namensvorschläge mit dem Anfangsbuchstaben G bitte an die üblichen Verdächtigen. Die Nacht verlief in alter Magdeburg-Tradition mit viel Party und einem nächtlichen Badespaß.

Den Abreisetag wollten wir noch mit EINEM geplanten 500-Meter-Rennen ausschmücken, bei dem jeder mal paddeln durfte, auch die Vatis... Mit der gewohnten Routine fuhren wir außerplanmäßig in den Zwischenlauf. Dort paddelten wir mit angezogener Handbremse um an Land "wir können nach Hause fahren" anzustimmen. Nachdem sich der Reisetross in Bewegung gesetzt hatte und nur noch eine Badegruppe anwesend war, bekamen wir den uns zustehenden Pokal für das originellste Team überreicht.

Somit endete das Ferienlager für die Hawaii-Daisy's in Magelulu mit viel Bamboucha.

P.S. Der/Die Finder(-in) des W-Lan-Kabels bekommt eine Kiste Bier/Pflaumenwein.

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