Hawaii wir kommen...

von Nico, 26. August 2006

Palmen, Wasser, Mädchen in Baströckchen, eine Bar mit lecker Alkohol... ist das ein herrlicher Südseetraum? Oder die neue Fanta Werbung? Nein. Es war das Daisy-Team zum 13. Drachenbootcup an der Elbe in Riesa. Wieder hübsch verkleidet, topp erholt, zu allem bereit, wollten wir den anderen Teams zeigen, dass wir nicht nur Kokosmilch gefrühstückt hatten.

Bei der jährlichen Rangelei, um den besten Zeltplatz tags zuvor, hatten wir uns einen guten Standort ergattert und die Zelte schon aufgebaut. Dieses Jahr hatte sich kein Liebespärchen darin verirrt. Am Wettkampftag waren alle voll motiviert, obwohl das Wetter nichts Karibisches an sich hatte. Petrus schien das ständige Stuhl-Rein-und-Raus-Stellen sehr lustig zu finden. Unsere Zelte waren sehr gefragt. Zeitweise waren wir doppelt so viele Leute, als eigentlich zur Mannschaft gehörten. Aber mit unseren neuen, stylelischen, sehr gefragten Regenjacken konnte uns kein schlechtes Wetter zu Leibe rücken.

Und dann ging's auch schon los. "Daisy-Team in den (Marschall, ach nein) Marshalling-Bereich!" Es war ein spannendes Kopf-an-Kopf-Rennen. Wir rasten nur so dahin. Selbst die Trommel konnte diesen Geschwindigkeiten nicht standhalten und kippte von Bord. Am Ende belegten wir den zweiten Platz. Man könnte fast sagen: Wie immer. Aber wer wird da schlapp machen? Wir nicht!!! Die Zeit bis zum nächsten Rennen wurde zur Stärkung genutzt. Zum Mittag gab es einen lecker Hexentopf mit freundlicher Unterstützung der lieben Muttis. Dann wurde aufgestellt fürs Gruppenfoto. "Alle sagen bitte Daisyiiiiiiiiii..." Das bekamen dieses Jahr alle mitmachenden Teams als Geschenk.
Wie auch im letzten Jahr, war auch an diesem Wochenende das Riesaer Stadtfest. Die Zeit zwischen den Läufen reichte zwar nicht zum ausgedehnten Bummel, aber ein kleiner Abstecher war drin. Und beim Riesen-Keulen-Weitwurf machten wir Mädels gar keine schlechte Figur und Weite.
Und schon war es wieder so weit. Nächstes Rennen – neue Chance. "Reddy-Attention-Go" ertönte es aus dem Lautsprecher. Wir paddelten, als ob unser Leben davon abhing. Uli schrie sich die Lunge aus dem Hals. Wir gaben alles. Die anderen leider auch. "Piep – Piep..." Da war jemand schneller. "Nun ist alles vorbei. Wir sind raus." dachten viele und man sah es in den Gesichtern. Aber die leicht geknickte Stimmung hellte sich beim Zeltabbau wieder auf. Tja ein Bisschen körperliche Arbeit hat noch niemandem geschadet. Ich habe ja die Wassermelonen getragen. Es lag aber eher an der Vorfreude auf die Drachenboot-Party am Abend. Die war dann voll der Kracher. Unsere Brücke aus Händen für die anderen Partyprinzen auf der Festbühne stahl allen die Show. Im Tanzen und Feiern sind wir halt unschlagbar.
Und was ist das Fazit aus dieser Geschichte? : Es gibt doch Bier auf Hawaii.

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